Inhalt 

Die Informationsgesellschaft wird mehr denn je geprägt durch die Folgen der Digitalisierung der Medien und damit durch ein neues Verständnis der in die Jahre gekommenen Begriffe Rundfunk, Fernsehen und Film/Kino. Neue Sichten auf das Telefon, den allgegenwärtigen Informations– und Medienkonsum und die Multi-Medienproduktion über Internet sind entstanden.
Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT), Fernsehen und Film, das sind auf den ersten Blick elektronisches Kino, das bis ins Wohnzimmer reicht, Digitalprojektion, Spezialeffekte und Computeranimation und elektronische Spiele. Wir denken an den faszinierenden Einsatz von IKT beim Filmen, fast natürlich wirkende virtuelle Realität. Bei einem Blick auf die vergangenen zwanzig Jahre in der Filmproduktion wird deutlich, dass Filme immer mehr von Hard- und Software durchdrungen sind, deren Einsatz ursprünglich für andere Branchen entwickelt wurde. Hinter den Kulissen werden Ideenfindung, Drehbuch und Storytelling elektronisch unterstützt, Bühne, Kamerapositionen sowie Abfolge der Emotionen werden automatisiert, die Wirkung auf Zuschauer automatisch analysiert. An der zunehmenden Verbreitung von Film, Ton und Bewegtbild über verschiedenartige und immer breitere Kanäle und an digitalen Effekten und rein digital produzierten Werken wird augenscheinlich, dass sich Forschung und Lehre in der Informatik auch auf die Filmbranche und elektronische Medien ausrichten müssen (und umgekehrt?).

Themenschwerpunkte

Konvergenzen von Informatik, Medien, Kunst und Internet in der Informationsgesellschaft

  • Digitalisiert besser hören und sehen, High Definition und breitbandige Gewinne/Verluste

  • Kunst, Computer und Digitale Medien

  • IPTV / 3D Film  Digitale Technologien für neues Erleben

  • Film und Spiele – besonderer Content für die Informationsgesellschaft

  • Für Wissen und Medien ein Neues Internet? Breitbandige (mobile) Technologien, Gestalter des Marktes

Die Themenschwerpunkte stehen im Zeichen des Begriffs "Content" und technischer Qualität, die aus Konvergenzen in Film, Informatik und Gesellschaft resultieren. Sie berühren Medienkunst, Games und Mixed Reality. Wir registrieren den Einfluss der Konvergenz auf Rechte und Werte neuer Technologien, auf die digitale Filmproduktion und Content-Verbreitung. Wir erleben das Phänomen der Medienproduktion in Volkes Hand über neue Technologien, mobile Geräte und die Entstehung neuer Kultur, Communities und Genres.

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Rebensburg
I

Im Namen des Organisationskomitees

Prof. Dr. Klaus Rebensburg, Technische Universität Berlin und Stiftungsverbundkolleg Berlin der Alcatel-Lucent Stiftung für Kommunikationsforschung

Posterausstellung / Content / Film

Die Tagung in Form von eingeladenen Leitvorträgen und wissenschaftlichen / technischen /  künstlerischen Kurzvorträgen wird von einer Posterausstellung (Bild- und Textplakate) und filmischen Präsentationen begleitet. Teilnehmer und Mitwirkende an der Tagung können bis zur Deadline auch die Darstellung Ihrer wissenschaftlichen, künstlerischen oder technischen Aktivitäten in Text und Bild als Poster (bis max. DIN A0) für die begleitende Ausstellung einreichen.
Filmisches Material (max. 10 min. je Beitrag) in elektronischer Form bitte rechtzeitig ankündigen bzw. einreichen, damit es bewertet und ggf. in den vorgesehenen Zeiten gezeigt werden kann

Aktuelles
  • Die NMI 2011am 6.-8- Juli findet nicht statt.
  • Konferenzsprache
  • Einreichung des Abstracts
  • Benachrichtigung der ausgewählten Autoren
  • Einreichung Endfassung des Beitrags
  • Einreichung Poster bis
  • Sie können sich daher auch nicht anmelden